Berlin-Exkursion des Geografie-Leistungskurses

Der Geografie-Leistungskurs macht eine Exkursion durch Berlin

Bild vor der MauerDer Geografie-Leistungskurs des 12. Jahrgangs von Herrn Aehlig machte am 08.10.2021 eine Exkursion durch die Stadt Berlin. Das Ziel der Exkursion war, dass wir die Stadtentwicklung, die wir in der Schule theoretisch schon durchgenommen haben, jetzt auch mal in der Realität zu sehen.

Wir trafen uns also um 08:05 Uhr U-Bahnhof Klosterstraße vor der Ruine der Franziskaner-Klosterkirche. Danach gingen wir weiter zu einem Stück der Stadtmauer. Dort hat uns Hr. Aehlig erzählt, dass für die damalige Zeit die Mauer ein guter Schutz gegen Waffen war. Für die heutige Zeit würde sie uns nicht mehr Schutz geben, da sich die Waffentechnik immer mehr weiterentwickelt.

Unser nächstes Ziel war die Mühlendammschleuse. Am Rolandufer war nämlich das Ende von Berlin, denn an der anderen Uferseite der Spree begann das damalige Cölln. Die Spree war sehr wichtig als Handelsweg und hat viel Schutz geboten. Als nächstes ging es ins Nikolaiviertel zur Nikolaikirche. Die Nikolaikirche stammt aus dem Mittelalter und wurde immer wieder saniert und renoviert und heute wird sie nur noch als Museum genutzt. Nun ging es weiter zum Stadtschloss bzw. Humboldt-Forum. Das Stadtschloss wurde lange Zeit renoviert und strahlt jetzt wieder in neuem Glanz.

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Das letzte Ziel vor unserer Pause war der Gendarmenmarkt. Auf dem Weg dort hin sind wir am Hausvogteiplatz vorbeigekommen und an unserem Schulträger. Früher war der Gendarmenmarkt für das Militär errichtet worden und heute ist er ein repräsentativer Platz für viele Veranstaltungen.

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Nach unserer Pause ging es für uns weiter zum Bebelplatz. Dort fand im Mai 1933 die Bücherverbrennung statt. Auch steht auf dem Bebelplatz die Hedwigs-Kathedrale, die im Moment renoviert und umgebaut wird. Gegenüber von ihr ist die Humboldt-Universität. Als nächstes ging es zur Museumsinsel, wo der Berliner Dom steht. Vor dem Berliner Dom ist der Lustgarten. Der Lustgarten wurde für den Kurfürst Johann Georg als Küchengarten angelegt. Anschließend gingen wir Richtung Hackescher Markt, wo wir als erstes durch die Heckmann-Höfe gelaufen sind. Sie wurden gebaut, um mehr Wohnraum zu schaffen. Danach sind wir an der Jüdischen Schule und dem Friedhof vorbeigelaufen auf dem Weg zu den Hackeschen Höfen und somit zu unserem letzten Ziel für den Tag. Die Hackeschen Höfe sind sehr langgezogen, was für die Zeit um 1900 sehr untypisch war. Gegen 12:00 Uhr war dann der Tag für uns zu Ende. Wir waren somit gute 4 Stunden unterwegs und sind ca. 12 km gelaufen.

Henrike (12. Jg.)