Kinder und Jugendliteraturfestival

KinderLiteraturfestivalAm 17.09.2019 unternahmen die Leistungskurse von Frau Busche, Frau Falkiewicz, und Frau Santelmann (PW, Deutsch, Englisch) eine Exkursion in die James Simon Galerie, um sich dort eine Lesung von Robert Habeck, aus seinem Buch „Wer wir sein könnten“ anzuhören.

Robert Habeck machte gleich zu Anfang schon einen sehr sympathischen Eindruck.

Als Vorprogramm trug Henny Zimmermann, eine Schülerin, welche in die 12. Klasse ging, ihr selbst verfasstes Stück „Europa. Ein Theater in zwei Akten“ vor. Dies war sehr interessant und amüsant zugleich. Für ihr relativ junges Alter brachte sie die Gesamtproblematik der Politik innerhalb der EU ziemlich genau auf den Punkt und machte das zugleich sehr bildlich und so sehr gut verständlich.

Danach ging es zu Robert Habeck und seinem Buch beziehungsweise sollte es, doch leider wurde er oft vom Moderator unterbrochen und mit eigentlich nicht relevanten Themen und Fragen bombardiert.

Der Moderator wirkte ein wenig arrogant oder anders gesagt – er brachte sich selbst viel zu sehr in die Mitte der Vorstellung, bei der es eigentlich um den Sprachwandel und die Verrohung der Sprache gehen sollte!

Stattdessen driftete die Lesung immer mehr zum Thema Klimaschutz und zu Fragen über Robert Habeck als Person ab.

Das war eigentlich sehr schade, da unser Thema , wegen dem wir theoretisch da waren, leider etwas unterging.

Einige Fragen, die wir extra vorbereitet hatten, wurden so auch überflüssig, da sie gar nicht mehr zum herrschenden Thema passten.

Robert Habeck war, glaube ich, auch etwas enttäuscht, dass er gar nicht richtig über sein Buch und über die Aussagen darin reden konnte.

Obwohl manche sich die Lesung etwas anders vorgestellt hatten, war es doch sehr informativ und spannend und auf jeden Fall toll, einen prominenten Politiker mal live zu erleben. Irgendwie war er doch auch ein ganz normaler Mensch wie du und ich.

 

Von: Tom A. und Magdalena B. (12. Jahrgang)