Auf „hoher See“ ist man in Gottes Hand! Die TrO der 9. Klassen

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Zu Beginn des Schuljahrs ließen sich sich die 9. Klassen nacheinander auf das Experiment ein, drei Tage in und um Lychen für sich selbst zu sorgen – für den Antrieb (also: paddeln), die Unterkunft (also: Zelt), das Essen (also: einkaufen, kochen und abwaschen) und das geistige Wohl (also: singen, Andacht halten, Sterne betrachten).
Dabei machten sich schnell wichtige Einsichten breit:

 

1) Eierkuchen schmecken beim Frühstück im Freien noch besser als zu Hause.
2) Das beste am Paddeln ist die Süßigkeitentonne.
3) Der Sternenhimmel über dem Lychener Haussee ist DER HAMMER!
4) Kanus fahren bei lautem Schimpfen nicht schneller – eher langsamer.
5) Niemand will das Wurfzelt wieder zusammenklappen.
5) Die Gruppe ist immer so schnell wie das langsamste Boot.

Für die Klassengemeinschaft waren die drei Tage eine Wohltat – gerne wären wir noch länger in der Natur geblieben.

Hier folgt der Bericht von Irina aus der 9a:

 Am Mittwoch den 5.9.18 haben wir uns am Bahnhof Südkreuz getroffen und sind dann mit dem Zug zur TRO nach Fürstenberg gefahren. Von Fürstenberg sind wir nach Himmelpford gelaufen, wo wir die Kanus mit der 9d getauscht haben. Nach einer kurzen Pause hatten wir noch einen Einführungskurs und paddelten dann auch schon direkt nach Lychen. In Lychen angekommen haben wir die Zelte aufgebaut, Abendessen gekocht und Vollyball gespielt. Am Abend gab es noch einen Abendimpuls und danach ging es dann auch in die Zelte zum Schlafen.
Donnerstag früh beteten wir gemeinsam vor dem Frühstück, Im Anschluss spielten wir ein paar Spiele, dich sich die Lehrer überlegt hatten. Nach einem kleinen Snack am Mittag paddelten wir zu einem Naturschutzgebiet und haben eine Kenterübung gemacht. Bei den Zelten wieder angekommen, grillten wir zum Abendbrot alle miteinander. Am Aben saßen wir dann alle auf dem Steg am Wasser und haben uns den Sternenehimmel und die Sternschnuppem angeschaut, bevor der Tag auch zu Ende war.
Freitag war dann auch schon Abreisetag – also Zelte eingepackt und zum Kanuverleih zurückgepaddelt. Als wir dann am Nachmittag die Kanus wieder abgegeben haben, sind wir noch ein kleines Stück zum Bahnhof gelaufen. Im Zug angekommen ging es dann auch wieder nach Berlin, wo unsere Eltern auf uns warteten und die TRO auch schon vorbei war.

 

Jetzt noch einige Eindrücke: