Höhlentreue – oder: Besuch bei unserem Paten-Pinguin Franz

086a0cc4-9812-4940-8e6b-9b702e1ab611Am Dienstag, den 19. Juni besuchen wir, 10 Schüler der KSSF mit Frau Richter und Herr König, als Betreuende das Pinguingehege im Tierpark.  Seit 18 Jahren hat unsere Schule eine Patenschaft für einen Pinguin im Tierpark: den Brillenpinguin Franz.

Herr König, als Pinguin-Beauftragter der Schule, hatte den besonderen Service des Tierparks vor drei Jahren wieder reaktiviert und auch dieses Jahr einen Besuch für die Klassensprecher der 2.-5. Klasse vereinbart.

Nach einem kurzen Gang durch den Tierpark erreichten wir das Alfred-Brehm-Haus. Hier trafen wir auf die Pflegerin, Frau Vogt, die uns auch in diesem Jahr einige Neuigkeiten über Pinguine erzählen konnte: so sind Humboldt- und Brillenpinguine wieder vom Aussterben bedroht; vor allem Humboldt-Pinguine, da durch en Klimawandel und die Erderwärmung auch den Humboldtstrom in Südamerika erwärmt. Das führt dazu, dass Makrelen und Heringe tiefer im Fluss schwimmen und von den Pinguinen, die meist nur 50m tauchen, nicht als Nahrungsmittel gefressen werden können.

Wir erfuhren auch Neues über Pinguine: Frau Vogt beschrieb uns das tägliche Leben eines Brillen-Pinguins. Sie klärte uns über die verschiedenen Pinguin-Arten im Tierpark auf: auch Kaiser- und Königpinguine sind anzutreffen und sogar einen Eselspinguin gibt es. Außerdem fanden wir es sehr interessant, dass Pinguine nicht nur monogam, sondern auch Höhlentreu sind. Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel.

Franz hat jedenfalls die ganze Zeit in seiner Höhle geschlafen, während seine Frau Telly und die vier Kinder munter durch das Gehege watschelten. Nach 45 Minuten verabschiedeten wir der Pflegerin.

Anschließend liefen wir zum Affenwald und picknickten dort, bevor wir uns heimwärts Richtung Schule aufmachten.