Fahrt nach Taizé

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Die Communaute von Taizé ist eine ökumenische Glaubensgemeinschaft und ein Treffpunkt für hauptsächlich Jugendliche aus der ganzen Welt. Mit einer kleinen Gruppe von zehn Leuten sind wir in der Projektwoche vom 8.7 bis zum 16.7.2017 dorthin gefahren.

Das Leben in Taizé ist schlicht gehalten; da in den Sommermonaten oft pro Woche 1000-5000 Menschen dort sind, geht das auch nicht anders. Durch die Einfachheit (wir schlafen in Zelten) und den geregelten Tagesablauf mit drei Gebetszeiten und vier Mahlzeiten am Tag kommt man
schnell in den Rhythmus und konzentriert sich auf das, was Taizé so besonders macht: Begegnungen mit jungen Leuten aus der ganzen Welt, Gespräche über „Gott und die Welt“ wie man so schön sagt (aber hier stimmt es wirklich :-)), die Gebetszeiten und – wenn man will – jeden Abend singen, tanzen, Spaß haben und entspannen am Oyak, dem Jugendzentrum. Als Alternative zum „Hauptprogramm“ gibt es auch die Möglichkeit, die Woche oder das Wochenende schweigend zu verbringen. Da
hat allerdings aus unserer Gruppe keiner mitgemacht, wahrscheinlich dann  doch zu extrem…

Taizé ist übrigens nicht nur was für Strenggläubige oder so, sondern auch eine super Erfahrung für Leute, die mal ein bisschen vom Alltag wegkommen oder einfach neue Eindrücke sammeln wollen. Also wenn ihr jetzt dieses Schuljahr in der elften oder zwölften Klasse seid, dann würde ich euch raten, in der nächsten Projektwoche auch mitzukommen. Diese Erfahrung muss man einfach mal gemacht haben. Denn Taizé kann man eigentlich gar nicht so richtig beschreiben, man muss es  selbst erleben.

Paulina Fritze

Hiernoch weitere Eindrücke: