Die olympischen Spiele 1936 – ein Workshop der 7a im Olympiastadion

img_4467Die Klasse 7a hatte am 29.11.16 die Gelegenheit, eine neue Schülertour durch das Olympiastadion zu testen, bei der wir interessante Dinge über die Olympiade 1936 erfuhren, für die das Stadion in seiner heutigen Form gebaut worden war.

Bei strahlendem Sonnenschein und eisigem Wind konnten wir Orte erkunden, an die man als normaler Stadionbesucher gar nicht kommt. So winkten wir z.B. von der VIP-Tribüne, dem ehemaligen „Führer-Balkon“, testeten die Spielerkabinen und fühlten uns im Raum der Pressekonferenz mal kurz wie ein Fußballstar.

Aus Zeitzeugenberichten erfuhren wir, wie Zuschauer, Journalisten und Sportler die Olympiade 1936 erlebten. So lernten wir zum Beispiel Jesse Owens aus den USA und Luz Long aus Deutschland kennen, zwei Leichtathlethen, die bei den Spielen dicke Freunde wurden. Wir lernten, dass ein „Olympiakoffer“ eigentlich ein großes, schweres Radio ist, mit dem man die olympischen Spielberichte zu Haus verfolgen konnte und dass es in den Berliner Fernsehstuben 1936 erstmals Public Viewing gab –man hatte damals als normaler Berliner nämlich noch gar keinen Fernseher zu Hause!

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