Exkursion der PW – Kurse des 12. Jahrgangs in den Bundesrat

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Am 15. Juni besuchten alle PW Kurse des 12. Jahrgangs in Begleitung mit Herr Mende den Bundesrat. Passend zu den Unterrichtsthemen wie z.B. den Föderalismus in Deutschland, konnten wir uns alle ein Bild von dem machen, was im Bundesrat geschieht. Anfangs wurde uns, zwar nur grob, aber dennoch für alle interessant gestaltet, die Wandelhalle mitsamt einer Kunstdarbietung gezeigt, welche man sonst nur selten zu Gesicht bekommt: die „drei Grazien“.

Anschließend besichtigten wir den Plenarsaal und erhielten dazu alle Informationen, die man dazu wissen sollte. Dazu zählte dann, wer was im Bundesrat verabschieden kann oder wie sich die Länder bei Abstimmungen verhalten müssen.

Nun waren die Schüler gefragt. Um zu unserem Rollenspiel zu kommen, mussten wir uns erst einmal ein Thema aussuchen. Wir stimmten schließlich für die Problematik der Homo-Ehe. In einem extra für Besucher angefertigten Raum war der Plenarsaal nachgebaut, natürlich kleiner und ohne Besuchertribünen. Alle Schüler mussten sich nun einem Bundesland zuordnen, in Gruppen, um sich dann auf eine Antwort für die Abstimmung zu einigen. Bei einigen klappte es hervorragend, bei anderen weniger. Man konnte sich als jeweiliges Bundesland, welche unterschiedlich viele Stimmen haben, entweder für die Homo-Ehe entscheiden, dagegen stimmen oder einen Änderungsantrag stellen. Durch witzige Charaktere des Jahrgangs wurde dieses Rollenspiel humorvoll durchgeführt. Jedes Bundesland konnte nun seine Stimmen abgeben und diese am Rednerpult begründet darlegen. Der „Gesetzesentwurf“ wurde abgelehnt, weil sich die Meisten von uns nicht mit dem Adoptionsrecht für Homosexuelle anfreunden konnten.

Es war eine schöne Erfahrung und sehr interessant. Es ist empfehlenswert, vor allem für politisch Interessierte, aber auch für jene, die sich nicht viel für Politik interessieren, war es spannend, sich auf etwas einzulassen, wozu man sonst keinen Zugang hätte.

Bea Höllen